VorgeschichteIm August 2003 wurde ich Zeuge einer Unterhaltung über die beste Methode, 10 Millionen Seiten (verteilt in 2 Mio Umschläge; ca 60 verschiedene Formulare) in PDF zu erzeugen. Klar, 2 Mio kleine PDF Files- Indices usw., aber wie und wo soll der Prozess des Produzierens ablaufen? Ich habe also eine Suche gestartet nach etwas, das nahe an
den Daten (wohnhaft auf einem Mainframe) PDF-Dateien erzeugen kann. |
UmsetzungXML2PDF wurde in HLASM geschrieben. Es erwartet die Eingabe
in einer Satzstruktur. Obwohl die erste Version auf dem PC lief, wurde
zwischenzeitlich sowohl ein MVS als auch eine VSE Version entwickelt. Es war
weiter nichts als ein Rewrite der I/O Routinen nötig. Alle Routinen (ausser der
Ein-/Ausgabe-Treiber) existieren als eine einzelne Version für alle drei
Plattformen (MVS/VSE und PC). Der Unterschied ist so gering, daß man Mühe hat,
ihn auf den ersten Blick wahrzunehmen. |
Wie funktioniert es?Es werden sogenannte Rohdaten mit Formulardaten gemischt. Die
Rohdaten enthalten variable Daten und die Namen der Formulare, auf die gedruckt
werden soll. Das Format is angelehnt an das XML-Format, hält sich aber nicht
sklavisch daran. |
Wie schnell ist es?Dies ist der Dreh- und Angelpunkt aller Bemühungen gewesen (10 Millionen Seiten in 2 Millionen Gruppen (Umschläge). Messungen auf einer ca 120 MipS starken Maschine unter z/OS zeigen Zahlen weit über 600 Seiten pro Sekunde. Der begrenzende Faktor scheint die Geschwindigkeit, mit der die PDFs weiterverarbeitet werden, zu sein.Die Zeiten, die auf dem PC erzielt werden, sind ebenfalls vielversprechend. Auf einem 133 Mhz PC 100 wurden 100 Seiten in 9 Sekunden geschafft. Der Faktor, der die Geschwindigkeit bestimmt, ist die Grösse der Rohformulare (in/out für jede Seite) und natürlich CPU-Geschwindigkeit. Die Anzahl der Felder hingegen hat fast keine Einfluß (Laufzeiterhöhung um 5 Prozent bei Änderung von 3 auf 25 Felder). |
Kann man XML2PDF
ausprobieren?
Für eine Demo-Version auf PC
oder Mainframe eines der Icons oben auf dieser Seite anklicken. Es macht keinen
Unterschied, auf welcher Plattform Sie anfangen, das Produkt zu nutzen. Es
funktioniert absolut identisch. Es ist "ready to use" ohne irgendwelche Blockiersteine (ausser 4 kleinen Graphiken mit dem Wort "DEMO” auf jeder Seite). Sie erhalten ausserdem Beispielrohdaten, die Formulardateien und die sich ergebenden PDF-Dateien. Bei der Erstentscheidung, welche Version (PC oder MF), sollten Sie berücksichtigen, daß für eine MF-Version irgendeine Methode, um die Daten von und zum PC zu transportieren, funktionieren muss. Es ist völlig egal, ob dies nun FTP oder die 3270-EMU oder irgend ein anderes Werkzeug ist. Es sind aber mehr Puzzleteile nötig, damit es funktioniert. |
Wenn das alles zu viel Arbeit ist....
Hier ist ein
Beispiel. Ich habe meine Rechnungen auf Massendruck umgestellt. (Ja, overkill--
es geht um die Funktion und) Es zeigt die Möglichkeiten von
XML2PDF.